Hochzeitsbräuche aus aller Welt

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Die Hochzeitsmessen starten, Brautschuhe werden vermehrt anprobiert, Brautmodegeschäfte verzeichnen einen spürbaren Anstieg der Interessenten und Käufer, Hochzeitsplaner machen sich mit den neusten Trends vertraut und die Hochzeitsfotografen knipsen sich schon langsam warm: Die Hochzeitssaison 2019 darf nun langsam als eröffnet bezeichnet werden!

Über die Rolle der Brautmutter, die möglichen Aufgabenbereiche und die passenden Looks für Mutter und Tochter haben wir hier bereits berichtet. Auch die Vielfalt der möglichen Brautschuhe, die unendlichen Kombinationsmöglichkeiten und die heutzutage zum Glück nicht mehr ganz so starren gesellschaftlichen Vorstellungen vom „Must-have Absatzschuhe“ oder eben ganz anderen Alternativen haben wir euch auch schon in einem anderen Beitrag vorgestellt.

Hochzeit feiern in anderen Ländern
Heute möchten wir mit euch einen Blick auf Traditionen und Bräuche rund um die Hochzeitsfeierlichkeiten aus aller Welt werfen.

England
Der wohl bekannteste Brauch, der schon längst auch hierzulande mit großer Freude gelebt und geliebt wird ist „something old, something new, something borrowed, something blue“: Die Braut soll neben ihrem Hochzeitskleid und den Hochzeitsschuhen etwas Altes, etwas Neues, etwas Geliehenes und etwas Blaues tragen. Diese vier Vorgaben sind keineswegs per Zufall so gewählt, sondern haben alle ihre Berechtigung und eine schöne Geschichte. Das Alte symbolisiert die Verbundenheit zur Familie, zu früheren Generationen, eben zu den eigenen Wurzeln. Das Neue vertritt den Neuanfang, den Start in eine neue, gemeinsame Zukunft des Ehepaars. Das Geliehene ist ein Symbol für den Zusammenhalt von Familie und Freunden, eben, dass sie immer füreinander da sind und Blau steht ja bekanntermaßen für die Treue und Glaube und ist daher die ideal gewählte Farbe im Sinne der Symbolkraft die eine Hochzeit.

Schweden
Nicht erst seit der TV-Werbung des schwedischen Möbelriesen ist ein schwedischer Hochzeitsbrauch in aller Munde: Jedes Mal, wenn sich die Hochzeitsgäste mit ihren Gläser zuprosten oder ein Toast ausgesprochen wird, muss sich das Brautpaar küssen. Das kann zu späterer Stunde und mit feierfreudigen Gästen natürlich etwas ausarten, es führt aber ja zu einem schönen Ergebnis.

Japan
Wenn sich die Bräute hierzulande aufs Trage ihres Brautkleides freuen, so können sich die japanischen Bräute gleich dreifach freuen: Sie tragen während der Zeremonie meist einen weißen Kimono, während der eigentlichen Feier ein Kleid, wie man es auch bei uns kennt und zur späteren Party einen roten Kimono.

Brasilien
Was bei uns der Junggesellinnenabschied und in den USA die Bridal Shower, ist in Brasilien die „Chá de panela“, die so genannte Kochtopfparty. Die weiblichen Gäste bringen der zukünftigen Braut Geschenke mit, die diese noch eingepackt allerdings erst erraten muss. Rät sie dreimal falsch, muss sie nicht nur einen Schnaps trinken, sondern auch ein Kleidungsstück ausziehen – aus diesem Grund kommen die Bräute oft vorsorglich im Zwiebellook. Auf diesen Partys fließt nicht wenig Alkohol, gleiches gilt für das Pendant des Junggesellen. Während die Braut am Ende des Abends oft nur noch im Evakostüm und mit einer Schürze bekleidet ist, auf der „gut, dass Du morgen heiratest“ steht, gehört eine Stripperin bei der „Chá de bar“ – der Party des Bräutigams auch schon fast schon zum guten Ton.

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