• Newsletter abonnieren und die Chance auf ein Schuh-Abo erhalten!

Was tun gegen schwitzige Füße?

20180605_Was-tun-gegen-schwitzige-Fu-sse

Besonders im Sommer leiden viele Menschen unter dem gleichen Problem: Schweißfüße. Da man bei den heißen Temperaturen ohnehin stärker schwitzt, sind bei den meisten auch die Füße betroffen. Fußgeruch kann zwar unangenehm sein, ist aber meist mit einfachen Hausmitteln zu bekämpfen. Idealerweise gilt: so viel wie möglich barfuß laufen. Das ist nicht nur gut um die natürliche Fußhaltung zu fördern; auch kann die Haut an den Füßen so am besten atmen und schlechte Gerüche haben keine Chance mehr.

Dass die Füße schwitzen ist völlig normal. Die Schweißdrüsen an Füßen und Händen sollen für eine bessere Bodenhaftung sorgen, anders als die Schweißdrüsen, die sich beispielsweise unter den Armen befinden und zur Abkühlung des Körpers dienen. An sich ist das Schwitzen also gar nicht so schlimm. Das Zersetzen des Schweißes durch Bakterien sorgt allerdings oftmals für einen üblen Geruch, der das Schuheausziehen ganz schön peinlich machen kann. Hier sind ein paar Tipps, die dabei helfen können, den Schweißfüßen den Kampf anzusagen.

Hausmittel statt teure Cremes
Wer seine Füße pflegen möchte, muss dafür nicht unbedingt tief in die Tasche greifen. Vieles, was bei der Bekämpfung des Fußgeruchs hilft, ist in den meisten Haushalten bereits vorhanden. Fußbäder sind nicht nur entspannend und wohltuend nach einem anstrengenden Tag – mit den richtigen Zusätzen helfen sie auch gegen unangenehmen Fußschweiß. Salbei, Eukalyptus oder Thymian hemmen das Bakterienwachstum und überdecken zusätzlich mit ihrem Duft andere Gerüche. Besonders Eichenrinde ist zu diesem Zweck gut geeignet. Nach dem Fußbad wie auch nach dem Duschen gilt: Füße gut abtrocknen. Das bedeutet, nicht nur die Fußsohle, sondern auch die Zehenzwischenräume gründlich zu trocknen, denn da sammeln sich die Bakterien am schnellsten. Fußpuder oder Babypuder hält die Füße nach dem Duschen länger trocken und frisch. Bei akutem Fußgeruch kann ein Fußdeo nützlich sein, welches den Geruch neutralisiert und überdeckt.

Um der Geruchsbildung in den Schuhen entgegenzuwirken eignet sich spezielles Schuhpuder, welches die Feuchtigkeit aufsaugt, aber auch mit der Haushalts-Allzweckwaffe Natron können die Schuhe ‚trockengelegt‘ werden. Circa einen Esslöffel Natron in den Schuh streuen und nach ein paar Stunden oder vor dem nächsten Tragen über dem Mülleimer ausklopfen oder mit dem Staubsauger reinigen.

Die richtigen Schuhe
Auch die Wahl der Fußbekleidung hat Einfluss auf die Schweiß- und die Geruchsbildung an den Füßen. Dies bezieht sich nicht nur auf die Schuhe, sondern auch auf die Socken. Generell gilt für alle, die zu Schweißfüßen neigen: Finger weg von billigen Kunststoff- oder Plastikschuhen. Sie lassen keine Luft an die Füße und begünstigen so ein feucht-warmes Fußklima – ideal für geruchsverursachende Bakterien. Besser ist es daher, zu atmungsaktiven, natürlichen Materialien wie Leinen (beispielsweise von Tom’s, bugatti oder Tommy Hilfiger) zu greifen. Auch spezielle Tex-Schuhe lassen die Füße atmen und verhindern gleichzeitig auch das Eindringen von Wasser in den Schuh. 

Einlegesohlen aus Zedernholz (gibt es in der Apotheke) sind ebenfalls Geruchskiller. Bei den Socken ist darauf zu achten, dass auch sie aus leichten, natürlichen Materialien bestehen. Dünne Baumwollsocken bieten im Sommer in geschlossenen Schuhen die nötige Barriere zwischen Schuh- und Fußsohle, lassen aber dennoch genug Luft an den Fuß und engen ihn nicht ein. Auch bei Hausschuhen ist darauf zu achten, dass der Fuß ausreichend Platz hat und die Schuhe zwischendrin auslüften können. Wenn möglich bleiben die Schuhe und Socken zuhause am besten ganz aus, denn barfuß laufen ist für die Füße eine Wohltat – nicht nur in Bezug auf den Geruch.