Tipps gegen kalte Füße

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Gehören Sie auch zu den Menschen, die im Winter ständig unter Eisfüßen leiden? Damit sind Sie bei weitem nicht alleine, denn vielen (vor allem Frauen) geht es da genauso. Die Ursache ist meist ganz simpel: sinken die Außentemperaturen, verengen sich die Blutgefäße und das Blut gelangt nicht mehr so gut in Hände und Füße. Dies geschieht, weil der Körper die lebenswichtigen Organe, also Gehirn, Herz, Lunge usw., die mittig liegen, weiterhin mit Blut versorgen will und so die Zirkulation zu den Extremitäten (Arme und Beine) verringert, um die Körpertemperatur in der Körpermitte warm zu halten. Eigentlich ganz schön schlau von unserem Körper. Da aber wahrscheinlich niemand von uns wirklich kurz vorm Erfrieren steht, können die kalten Füße schon ziemlich lästig sein. Wir haben einige Tipps zusammengestellt, die dabei helfen, die Eisfüße wieder aufzutauen.

Dicke Socken, heiße Fußbäder & scharfe Gewürze

Im Winter gibt es wohl kaum etwas entspannenderes als ein warmes Fußbad zu nehmen und es sich anschließend mit dicken Socken und einer Tasse Tee gemütlich zu machen. Tatsächlich ist das nicht die schlechteste Idee bei kalten Füßen. Während heiß-kalte Wechselduschen morgens helfen, den Blutkreislauf anzuregen und damit auch ein Auskühlen der Füße zu verhindern, eignet sich ein warmes Fußbad am Abend bestens dazu, kalte Füße wieder aufzuwärmen. Wer im Anschluss dicke Socken anzieht, um die Wärme zu bewahren, sollte darauf achten, dass diese nicht zu eng sitzen. Dadurch wird die Zirkulation nämlich wieder eingeschränkt und die Füße kühlen aus. Neben diesen Methoden die Füße von außen warm zu bekommen, ist auch von innen heraus möglich, den kalten Füßen vorzubeugen. Scharf gewürztes Essen mit Chili, Ingwer oder Pfeffer bringen die Durchblutung in Schwung. Regelmäßiger Sport und eine vitaminreiche Ernährung sind natürlich auch beim Kampf gegen die kalten Füße das beste Mittel, denn Muskeln produzieren auch im Ruhezustand Körperwärme.

Auch unterwegs nicht frieren

Wahrscheinlich haben die wenigsten von uns im Büro oder unterwegs die Möglichkeit, ein Fußbad zu nehmen oder die Füße in eine warme Decke einzukuscheln. Aber was tun, wenn sie gerade dann kalt sind? Ein bisschen Zehengymnastik kann wahre Wunder bewirken. Dazu einfach mit den Zehen wackeln, „Greifbewegungen“ machen oder die Füße kreisen lassen. Wichtig ist, egal ob zu Hause oder unterwegs, immer genug zu trinken. Wasser oder Tee sind am besten und sollten über den Tag verteilt ausreichend getrunken werden. Mindestens zwei Liter pro Tag sind empfehlenswert, damit das Blut problemlos zirkulieren kann. Neben Bewegung und regelmäßiger Flüssigkeitszufuhr ist auch die richtige Ernährung hilfreich dabei, den kalten Füßen vorzubeugen. Vitaminreiche Kost, Obst und speziell grünes Gemüse liefern dem Körper die Nährstoffe, die er braucht, um die Körpertemperatur stabil zu halten. Produkte tierischen Ursprungs hingegen enthalten viel Cholesterin, welches die Gefäße verengt und so auch die Blutzufuhr zu Händen und Füßen einschränkt. Alkohol- und Nikotinkonsum haben eine ähnliche Wirkung und sind daher ebenfalls mit Vorsicht zu genießen. Wenn die Füße trotz dieser Tipps nicht warm werden wollen, ist es ratsam, einen Arzt aufzusuchen, denn auch Krankheiten oder zu niedriger Blutdruck können die Ursache für kalte Füße sein.