SALAMANDER erobert die Welt

Während des elterlichen Schuhkaufs erobern Lurchi und seine Freunde Kinderherzen. 1939 bricht der Zweite Weltkrieg aus. Im Kriegsverlauf büßt das Unternehmen 26% der Werksanlagen und 50% der Verkaufsstellen ein. Nach 1946 erholt sich das Unternehmen und eilt zu neuen Taten. Eine davon ist der Start der Kinderschuhproduktion im Jahr 1949. Bald beläuft sich die gesamte Jahresproduktion auf 7,9 Millionen Paar Schuhe bei 9.900 Mitarbeitern.

Um das Wachstum zu stabilisieren, widmet sich die SALAMANDER AG der internationalen Expansion, z. B. mit der Gründung von SALAMANDER France (1960) und SALAMANDER Austria (1969). 1967 werden mit 17.800 Mitarbeitern weltweit 13,5 Millionen Paar Schuhe produziert. In der folgenden Zeit drängen ausländische Hersteller auf den deutschen Markt, sodass die Zeit nach 1971 krisenhaft verläuft. Fünf Jahre später kann auch der Verkauf von 5 Millionen Paar Schuhen in die damalige DDR den Druck nicht lindern, die Mitarbeiterzahl sinkt weiter auf 7.566 im Jahr 1981, die Schuhjahresproduktion auf 8 Millionen Paare. Der Vertrieb wird verstärkt: Mittlerweile gibt es 248 eigene Filialen in Westeuropa.

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Kriegszerstörungen am Hauptsitz Kornwestheim
Schaufenster
Kinder im Lurchi-Fieber
SALAMANDER Busse – unterwegs zur Präsentation der neuen Kollektion
Weihnachtsfeier um 1960 in der Zentrale Kornwestheim
Der SALAMANDER Hauptsitz in Kornwestheim
Weltoffenheit aus Tradition